Zephyr Umsteiger Training
- Dauer: 2 Tage (4 Module à 0,5 Tage)
- Teilnehmende: 5–10 Personen
- Format: Präsenztraining (On-premise)
- Sprache: Deutsch (English on demand)
- Material: English
- Vorkenntnisse: Solide Elektronik- und Mikrocontrollerkenntnisse, Erfahrung in Embedded-Softwareentwicklung. Kenntnisse in CMake, Python, Python Virtual-Env werden vorrausgesetzt. Erfahrungen aus der Linux Kernel Entwicklung (insbesondere Kconfig/Devicetree) sind vorteilhaft.
- Preis: 1.200 € (p.P., zzgl. MwSt.)
Zephyr ist mehr als ein klassisches Echtzeitbetriebssystem (RTOS):
Es bietet ein modernes Embedded-Ökosystem mit Kernel, Tools und Hardwareabstraktionen. In diesem 2-tägigen Kompakttraining erhalten die Teilnehmenden einen strukturierten Einstieg in Zephyr RTOS. Beginnend mit den grundlegenden Konzepten eines Echtzeitbetriebssystems entwickeln sie Schritt für Schritt ein Verständnis für Aufbau, Architektur und typische Entwicklungsabläufe in Zephyr.
Der Fokus liegt auf einem verständlichen Einstieg, kurzen Theorieblöcken und praxisnahen Übungen.
Anhand aufeinander aufbauender Beispiele werden zentrale Konzepte direkt angewendet. Ziel ist es, eigene einfache Zephyr-Anwendungen auf echter Hardware zu erstellen, auszuführen und weiterzuentwickeln.
Es bietet ein modernes Embedded-Ökosystem mit Kernel, Tools und Hardwareabstraktionen. In diesem 2-tägigen Kompakttraining erhalten die Teilnehmenden einen strukturierten Einstieg in Zephyr RTOS. Beginnend mit den grundlegenden Konzepten eines Echtzeitbetriebssystems entwickeln sie Schritt für Schritt ein Verständnis für Aufbau, Architektur und typische Entwicklungsabläufe in Zephyr.
Der Fokus liegt auf einem verständlichen Einstieg, kurzen Theorieblöcken und praxisnahen Übungen.
Anhand aufeinander aufbauender Beispiele werden zentrale Konzepte direkt angewendet. Ziel ist es, eigene einfache Zephyr-Anwendungen auf echter Hardware zu erstellen, auszuführen und weiterzuentwickeln.
Zielgruppe
- Embedded-Softwareentwickler:innen mit soliden C-Kenntnissen, die neu mit Zephyr als RTOS arbeiten
- Hardware-nahe Entwickler:innen, die ihre Fähigkeiten im Bereich moderner Embedded-Softwarearchitekturen auf Basis eines RTOS erweitern möchten
- Entwickler:innen mit Erfahrung in Embedded-Programmierung (z. B. Mikrocontroller, direkte Hardwareansteuerung), die ein RTOS einsetzen und strukturierte Applikationsentwicklung erlernen wollen
Lernziele
Nach dem Training können die Teilnehmenden:
Nach dem Training können die Teilnehmenden:
1Zephyr-Architektur verstehen
- RTOS-Kernel, Subsysteme, Build-System, Kconfig, Devicetree, Tooling
- Historie, Designprinzipien und Zusammenspiel der Komponenten
2Entwicklungsumgebung einrichten und nutzen
- Windows- und Linux-Setups
- Bauen, Programmieren und Debuggen von Zephyr-Anwendungen
- Visual Studio Code, GDB und Zephyr-Shell
3Strukturierte Embedded-Anwendungen entwickeln
- Hardware-interaktion über APIs und Gerätetreiber
- Verwaltung von Funktionen auf skalierbare, wartbare Weise
4Systeme mit Kconfig und Devicetree konfigurieren
- Auswahl von Funktionen, Hardwarebeschreibung, Debugging
- Interaktion von Kconfig, Devicetree, CMake und Präprozessor
5Zephyr-spezifische Konzepte, Debugging und Testing anwenden
- Linker-Listen, Callbacks, Interrupt-Handling
- Ztest und Twister für automatisierte Tests
Nach dem Training können Sie:
- Zephyr Konzepte, wie Variantenmanagement und hardwareagnostisches Design, sicher verstehen und einordnen
- Eigene portable Embedded-Anwendungen auf Zephyr entwickeln und ausführen
- Einfache Hardware über Zephyr-APIs ansteuern, über Devicetree und Kconfig spezifizieren
- Entwicklungsumgebung, Build, Flashing und Debugging sicher nutzen
- Typische RTOS-Primitiven praktisch anwenden (z.B. Threads, Events, Workerqueue)
- Erste Testspezifikationen mit Zephyr-Werkzeugen
- Nachhaltige Arbeitsfähigkeit durch persönliche Zephyr-Arbeitsumgebung auf eigenem PC
Kursstruktur & Module
Basic-Module (Grundlagen)
(empfohlen für alle Teilnehmenden)
(empfohlen für alle Teilnehmenden)
Modul 1 - Einführung & Zephyr-Projektgeschichte
- Was ist Zephyr?
- Versionsgeschichte und Codebasis
- Überblick über Framework und Subsysteme
Modul 2 - Entwicklungsumgebung aufsetzen
- Arbeitsbereich unter Windows/Linux einrichten
- Zephyr-Anwendungen bauen, flashen und ausführen
- Zephyr-Shell nutzen, Debugging-Workflows anwenden
Modul 3 - Anwendung entwickeln & Kconfig nutzen
- Beispiele erstellen und ausführen
- Funktionen auswählen mit Kconfig
- Zephyr-APIs, Gerätetreiber und Anwendungshierarchie
- Interrupts, Callbacks, ISR-Auslagerung
Modul 4 - Devicetree, Zephyr-Eigenheiten & Testing
- Hardware mit Devicetree beschreiben
- CMake, Präprozessor, Linker-Listen
- Ztest-Testframework und Twister
- Sauberer, portabler und wartbarer Code
Die Werkzeuge Python und CMake sollten grundlegend beherrscht werden. Teilnehmenden, die bisher keinerlei Berührungen mit Python oder CMake hatten, empfehlen wir einen einleitenden Trainingstag dazu („Primer Python und CMake“). Ein solches Primer-Training bieten wir jeweils einen Tag vor dem eigentlichen Trainingstermin an.
Organisation & Ablauf
- Dauer:
2 Tage, jeweils 9:00–17:00 Uhr (inkl. Pausen), 4 Module - Format:
Präsenz (On-premise) - Unterlagen:
Digitale Schulungsunterlagen & Übungen - Sprache:
Deutsch (English on demand) - Zertifikat:
Teilnahmebestätigung
Typische Fragestellungen:
- Ist Zephyr nur ein RTOS oder eine komplette Embedded-Plattform?
- Wann verwende ich Kconfig und wann Devicetree?
- Wie strukturiere ich Anwendungen nach Zephyr-Best-Practices?
- Wie teste und binde ich neue Hardware ein?
- Wie portabel ist meine Anwendung über verschiedene Boards?
- Wie portabel ist meine Anwendung über verschiedene Boards?
- Wie automatisiere ich Tests mit Ztest und Twister?
- Wie nutze ich die Zephyr-Shell in echten Projekten?
- Welche Anfängerfehler sollten vermieden werden?

