Navimatix / Uni Jena auf CEBIT 2017

Datum: 17.03.2017
Kategorie: Allgemein

Im 21. Jahrhundert denken immer mehr Menschen über Elektroautos und erneuerbare Energien nach. Dies verbinde das Forschungsprojekt Winner, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie über drei Jahre mit 2,5 Millionen Euro gefördert wird. Die Friedrich-Schiller-Universität (FSU) realisiere das Projekt gemeinsam mit sechs Partnern aus Mitteldeutschland und will das Vorhaben auf der Cebit in Hannover präsentieren, wird mitgeteilt. Winner steht für Wohnungswirtschaftlich integrierte netzneutrale Elektromobilität in Quartier und Region. "Wir wollen Elektromobilität direkt in Wohnquartiere bringen, indem wir Mietern Ladesäulen für Elektroautos bereitstellen", sagt Steffen Späthe, Leiter des Teilprojekts "Winner Potential", das am Lehrstuhl für Softwaretechnik der FSU angesiedelt ist. Genau das werde nun erstmalig erprobt – und zwar keinesfalls nur theoretisch, wird angekündigt. Denn im sächsischen Chemnitz wird derzeit ein Mehrfamilienhaus komplettsaniert, das künftig Demonstrator für das Winner-Modell sein soll. "Auf dem Dach wird eine Photovoltaikanlage angebracht und an den Parkplätzen werden vier Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge aufgestellt", erzählt Späthe. Hinzu kommen zwei Elektroautos, die die Anwohner gemeinsam nutzen können – umweltbewusstes Carsharing mit den Nachbarn. Der über das Dach produzierte Strom könne zusätzlich Heizungspumpen antreiben, Treppenhäuser oder Außenanlagen beleuchten oder zur Energieversorgung für die Mieter genutzt werden.

 
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