Aufbau und Schnittstellen des nxLogServers

Umsetzung als Windows-Dienst

Der nxLogServer ist als Windows-Dienst umgesetzt und benötigt so keinen angemeldeten Benutzer, er läuft permanent im Hintergrund und kann nicht versehentlich beendet werden. Zusätzlich können z.B. automatische Updates aktiviert bleiben - bei einem updatebedingten Neustart des Rechners ist der LogServer lediglich für die Neustartzeit nicht erreichbar, da er vom System automatisch wieder gestartet wird.

Kontrollprogramm

Um einen schnellen Überblick des Serverzustands zu ermöglichen und eine bequeme Konfigurationsmöglichkeit zur Verfügung zu stellen, wird ein sog. Kontrollprogramm mit dem Server ausgeliefert. Dieses ermöglicht das Starten und Stoppen des Dienstes, sowie alle nötigen Konfigurationseinstellungen.

Administration und Übersicht per Weboberfläche

Die Verwaltung von Nutzern und Zugriffsrechten kann beim nxLogServer bequem über eine Weboberfläche erfolgen. Bei aktivierter Nutzerverwaltung muss sich jeder Client authentifizieren, bevor Logs an den Server übermittelt werden können. 

Ebenso bekommen Sie hier eine Übersicht des aktuellen Serverzustandes, zum Beispiel die eingehenden und gespeicherten Logs je Sekunde, die übermittelten Logs der letzten 4 Stunden, etc.

In der Logansicht können gespeicherte Logs nach vielen unterschiedlichen Kriterien gefiltert und angesehen werden. Zum Beispiel: Zeitbereich, LogLevel, loggende Anwendung, loggender Client und mehr.

Grafische Auswertungen als Balken- oder Tortendiagramm stehen ebenso zur Verfügung. Beispielsweise eine Gruppierung nach Client, hier kann man leicht die "Problem"-Rechner identifizieren.

Übermitteln der Logs

Die TCP- und HTTP-Schnittstelle des LogServers sind einfach gehalten, um es möglichst vielen Logging-Frameworks zu ermöglichen, diesen zu nutzen. Für Delphi ist mit nxLogging bereits ein Framework existent, welches direkt Logs an einen nxLogServer senden kann. Zusätzlich ist eine NLog-Erweiterung für diesen Zweck verfügbar. Entsprechende Appender oder Erweiterungen für andere Frameworks (z.B.: log4J, log4D, ...) können leicht erstellt werden.

Überwachung der LogClients

Nach dem Speichern der Logs werden diese innerhalb des Servers an die Überwachung gegeben. Hier können bestimmte Module unter bestimmten, von Ihnen definierten, Bedingungen e-Mails versenden, SMS verschicken oder andere Systeme informieren (z.B. Nagios, etc.). Die Definition der Bedingungen erfolgt in den Modulen über eine Scriptsprache (Pascalscript) oder über kundenspezifische DLLs.